Musik

Discografie und Instrumente

MUSIK

Discografie

In Rom Cover

In Rom

CD & LP von 2017 (Blue Note/Universal)

1

Am Broadway

CD & LP von 2014 (Blue Note/Universal)

2

In Paris

CD von 2011 (Blue Note/EMI)

3

Herrenabend

CD von 2010 (Tacheles/ROOF)

In Rom

LP & CD | 2017

Götz Alsmann Band (Blue Note / Universal)

Am Broadway

LP | 2014

Götz Alsmann Band (Blue Note / Universal)

Am Broadway (Night Edition)

DVD & CD | 2014

Götz Alsmann Band (Blue Note / Universal)

Am Broadway (Day Edition)

CD | 2014

Götz Alsmann Band (Blue Note / Universal)

In Paris

CD | 2011

Götz Alsmann Band (Blue Note / EMI)

Herrenabend

CD | 2010

Götz Alsmann Band (Tacheles / ROOF)

Engel oder Teufel

LP & CD | 2009

Götz Alsmann Band (Blue Note / EMI)

Zazou

CD | 2008

Götz Alsmann Band (ROOF Records – Wiederveröffentlichung von 1994)

Mein Geheimnis

CD, LP & DVD | 2007

Götz Alsmann Band (Blue Note / EMI)

Zirkus Alsmann - Das Beste

CD | 2007

Götz Alsmann Band (Boutique / Universal)

Kein Blick zurück. Best of

CD | 2006 – Titel: „Singapur“

In Extremo (Universal)

Kuss

CD | 2005

Götz Alsmann Band (Boutique / Universal)

It takes two

CD | 2004 – Titel: „Brauchst du fürs Herz ’ne Miss“

Various Artists (Verve / Universal)

Tabu!

CD | 2003

Götz Alsmann Band (Boutique / Universal)

Bar jeder Vernunft

CD | 2002 – Titel: „Ahoi“

Various Artists (Verve / Universal)

Filmreif!

CD | 2002 – Titel: „Ahoi“

Götz Alsmann und „As time goes by“ von Brian Ferry – Sonderausgabe

Verve today Vol.5

CD | 2001 – Titel: „Eine Blaue Stunde“

Various Artists (Verve / Universal)

Willkommen in Sinnfurt

Titelmusik | 2001

Titelmusik zur Internetplatform ’sinnfurt.de‘

For Collectors: 1982 - 1991

CD | 2001

Götz Alsmann Band (Kinghat / ROOF Music)

Filmreif!

CD | 2001

Götz Alsmann Band (Boutique / Universal)

Universal Jazz - Popkomm '99

CD | 1999 – Titel: „Zuckersüß“

Various Artists (Verve / Universal)

Rebell

CD | 1999 – Titel: „Punk ist…“

Die Ärzte (Hot action records)

Flaschenpost

CD | 1999 – Titel: „Der Nasenmann“

Reinhard Mey (Intercord)

Zuckersüß!

CD | 1999

Götz Alsmann Band (Universal)

Zimmer frei!

CD | 1998

Götz Alsmann Band (Tacheles / ROOF Music)

Schlager und Mambos

Maxi-CD | 1997

Götz Alsmann Band (Motor)

Gestatten... Götz Alsmann

CD | 1997

Götz Alsmann Band (Motor)

Get easy Vol.2

CD | 1995 – Titel: „It’s true“

Various Artists (Motor)

Wo niemand wartet

CD | 1995

Missfits (ROOF Music) – Die Missfits singen „Fritz ist tot“ zum Playback von „Big Bamboo“

Tonight

Maxi-CD | 1995

Götz Alsmann Band (Motor)

Zazou

CD | 1994

Götz Alsmann Band (Motor)

Zazou

CD | 1994

Götz Alsmann Band (Kinghat / ROOF Music)

Big Bamboo

Maxi-CD | 1993

Götz Alsmann Band (Kinghat / ROOF Music)

Twelve to six

LP | 1987

Götz Alsmann Band (ROOF Music)

Winterwunderwelt Vol.2

LP & CD | 2015

Götz Alsmann und die WDR Big Band (ROOF / Indigo)

Coming Home For Christmas

CD | 2011 – Titel: „So viel Heimlichkeit (Zuckerbäcker-Remix)“

Amarcord (Raumklang / Harmonia Mundi)

Der Hund von Baskerville

Hörbuch | 2008

Arthur Conan Doyle (Tacheles / ROOF)

Bootleg

CD | 2000 – Titel: „Let me entertain you“

Benjamin von Stuckrad-Barre

Hommage an Reinhard Mey

CD | 1999 – Titel: „Das alles wäre ich ohne dich“

Various Artists

Preussen Münster

Single-A-Seite | 1991 – B-Seite: „Westfalenland“

Die Preussen, MC Bongo & DJ Ball (Calling Card SCP)

Geräusch

CD | 2003

Die Ärzte (Hot action records)

Rock'n'Roll Realschule

CD & DVD | 2002

Die Ärzte MTV unplugged (Hot action records)

Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer!

CD | 2000

Die Ärzte (Hot action records)

Once A Year

CD | 2015

Dr. Ring Ding (Pork Pie / Broken Silence)

Bingo Bongo

LP & CD | 2015

Dr. Ring Ding Ska Vaganza (Pork Pie / Broken Silence)

Gwaan (Limited Edition)

LP | 2015

Dr. Ring Ding & Sharp Axe Band (Ring of Fire / Broken Silence)

Gwaan (& March Forth)

CD | 2014

Dr. Ring Ding & Sharp Axe Band (Flat Daddy Records / Broken Silence)

Kalipso Times

EP | 2013

Dr. Ring Ding (Ring of Fire / Broken Silence)

Piping Hot

LP & CD | 2011

Dr. Ring Ding Ska Vaganza (Pork Pie)

Back and Forth

CD | 2007

Dr. Ring Ding (Jump Up Records)

Ram di dance

CD | 1999

Dr. Ring Ding and the senior allstars (Moon Ska New York)

Ram di dance

CD | 1997

Dr. Ring Ding and the senior allstars (Grover)

My Sound

Maxi-CD | 1997

Dr. Ring Ding and the senior allstars (Grover)

Big T'ings

CD | 1996

Dr. Ring Ding & HP Setter (B’wana)

Dandimite

CD | 1995

Dr. Ring Ding and the senior allstars (Pork Pie / Grover)

Schlachtplatte

Hörbuch | 2016

Kai Magnus Sting (Tacheles / ROOF)

Trust

CD | 2015

Volker Leiss & Friends (NorthFolks Records)

Strings and More

CD | 2014

Stringtett (Soundatelier)

A Part of Me

CD | 2011

Matt Walsh Acoustic Quartett (Acoustic Music Records / Rough Trade)

Leichenpuzzle

Hörbuch | 2010

Kai Magnus Sting (Tacheles / ROOF)

Today's Special

CD | 2007

Kingston Kitchen (Megalith Records)

Good Life

CD | 2007

Tom Gäbel (Edel Records)

Under Suspicion

CD | 2006

Matt Walsh Acoustic Quartett (Acoustic Music Records)

Was die Leute sagen

CD | 2006

Heiko Werning (Reptiphon)

The quiet side of Blues Company

CD | 2006

Blues Company (Inakustik)

Best of Lutz Eikelmann

CD | 2005

Lutz Eikelmann (Guthoff Music)

In between

CD | 2003

Blue George Band (Fox Music records)

Lutz Eikelmann's Dixie Hitparade Vol.1

CD | 2002 – Titel: „Honky Tonk Harp“ & „No Other Baby“

Lutz Eikelmann (Guthoff Music)

Sonny Morris & Friends In Germany with Lutz Eikelmann

CD | 2002 – Titel: „Hollondaise“

Lutz Eikelmann (Upbeat Records)

Big 18

CD | 2002

Die Zwillinge und die Blechgang (Gemelo-Records)

Dickie Bishop meets Lutz Eikelmann

CD | 2001

Lutz Eikelmann (Guthoff Music)

The July Sessions

CD | 2001

Lutz Eikelmann (Guthoff Music)

Ropper dedal

CD | 1998

Siegfried Kessemeier (Pendragon Verlag) – WDR 1990

Passing through

CD | 1997

Big Band Dorsten (VHS Dorsten)

Okkuhila

CD | 1996

Nelsons Wedding (Big Easy / BMG)

Nighttime

CD | 1994

Coco’s Orange (Duck Drive Music)

Beide oder keinen

LP | 1989

Die Zwillinge und die Blechgang (Gemelo-Records)

Kant live

LP | 1984

Kant-Big-Band (Kant Gymnasium in Münster)

MUSIK

Instrumente

Kastagnetten

Die Kastagnetten kennt man natürlich in erster Linie vom Flamenco, wo eine feurige Spanierin den Tanz mit eleganten Handbewegungen rhythmisch begleitet.

Oceandrum

Die Oceandrum (auch Wellen- oder Meerestrommel), ist eine Rahmentrommel, die mit tausenden kleinen Stahlkugeln gefüllt ist.

Surdo

Die Surdo kommt aus Brasilien und ist wie die Quica ein typisches Samba-Instrument.

Ochtruper Nachtigall

Ochtrup ist eine Stadt im nordwestlichen Münsterland. Bekannt wurde sie unter anderem durch ihre Töpfereierzeugnisse, insbesondere durch die Ochtruper Nachtigall, einer Gefäßflöte aus Ton.

Quica

Die Quica oder Cuica stammt aus Brasilien und ist wohl eines der interessantesten Samba-Instrumente.

Triangel

Eine Triangel hatte wohl schon jeder einmal in der Hand, aber ist sie wirklich nur ein Kindergarteninstrument?

Berimbau

Der Berimbau (oder Berimbao) ist ein Musikbogen. Er stammt ursprünglich aus dem Süden Afrikas.

Cajon

Die erste Cajon (sprich „Kachon“, span. Kiste) war eine Transportkiste. Sie wurde als Rhythmusinstrument von südamerikanischen Skalven verwendet.

Hang

Das Hang ist die neueste Errungenschaft von Markus. Sein Kommentar dazu: „Ein bisschen esoterisch, aber sehr meditativ und klingt wunderschön“.

Congas

Die Conga, stark verwandt mit der Bongotrommel, ist eine ca. 90 cm hohe Trommel, die in der Mitte bauchig ist, sich nach oben und untern verjüngt und mit einer Tierhaut bespannt ist.

Bongos

Bongos sind aus Kuba stammende, zwei miteinander verbundene Einfelltrommeln. Das heißt, sie sind auf einer Seite mit Fell (meist Kalbshaut) bespannt, auf der anderen Seite offen.

Udu

Udus sind Drums aus gebranntem Ton. Die Udu-Trommel, auch bekannt als Abang oder Kimkim kommt ursprünglich aus Nigeria.

Kastagnetten

Markus‘ Instrumente

Die Kastagnetten kennt man natürlich in erster Linie vom Flamenco, wo eine feurige Spanierin den Tanz mit eleganten Handbewegungen rhythmisch begleitet. Sie stammen aber vermutlich aus dem Orient und waren schon den alten Ägyptern und Griechen bekannt. Dieses Percussionsinstrument besteht üblicherweise aus zwei Muscheln aus Hartholz (heute auch Kunststoff), die mit einem Band verbunden sind. Der Spieler schlingt das Band um den Daumen und schlägt mit Hilfe der anderen Finger die Muschelhälften aneinander. Bei Markus ist das ein wenig anders. Seine Kastagnetten sind auf einem Holzbrett befestigt. Die obere Muschelhälfte ist mit einer Feder leicht gespannt. So sind seine Kastagnetten ohne Schnurgefummel sofort ein-Finger-spielbereit.

Oceandrum

Markus‘ Instrumente

Die Oceandrum (auch Wellen- oder Meerestrommel), ist eine Rahmentrommel, die mit tausenden kleinen Stahlkugeln gefüllt ist. Wird sie waagerecht gehalten und ganz langsam zur Seite geneigt, erzeugt sie ein Meeresbrandungs-Geräusch. Die Geschwindigkeit der Bewegung bestimmt, wie stark der Wellengang ist. Ein Fell der Trommel ist häufig transparent, so lässt sich gleichzeitig beobachten, wie sich die Kügelchen zusammen mit dem Rauschen zu einer wellenförmigen Bewegung formieren. Darum wird dieses Instrument auch gern bei Musiktherapien eingesetzt. Die Oceandrum lässt sich mit einem Schlegel oder den Händen aber auch als ganz normale Rahmentrommel spielen, bei entsprechender Haltung zusätzlich mit einem „Snare-Effekt“.

Surdo

Markus‘ Instrumente

Die Surdo kommt aus Brasilien und ist wie die Quica ein typisches Samba-Instrument. Sie sorgt für den tiefen, pulsierenden Grundrhythmus in der Samba-Batucada. Der zylindrische Trommelkörper ist ca. 60 cm lang und hat einen Durchmesser zwischen 16″ und 24″. Die Surdo von Markus besteht aus Holz und ist mit einem Plastikfell bespannt. Es gibt Surdos auch aus galvanisiertem Stahl oder aus Aluminium. Der Durchmesser des Instrumentes und die Fellspannung bestimmen die Tonhöhe. Je größer der Durchmesser und je geringer die Fellspannung, desto tiefer die Tonlage. Die Surdo wird in der Regel mit einem Schlegel und der Hand gespielt, wobei die Hand häufig nur zum Dämpfen oder zum Verändern der Tonhöhe (zusätzliche Spannung des Fells) eingesetzt wird. Meist wird die Surdo mit Schulter- oder Hüftgurten getragen. Zu hören ist sie im Stück „Feiertag“ auf der CD „Engel oder Teufel“.

Ochtruper Nachtigall

Markus‘ Instrumente

Ochtrup ist eine Stadt im nordwestlichen Münsterland. Bekannt wurde sie unter anderem durch ihre Töpfereierzeugnisse, insbesondere durch die Ochtruper Nachtigall, einer Gefäßflöte aus Ton. Die Ochtruper Nachtigall ist wie ein kleiner Tonkrug geformt, mit einem Pfeifenstück statt eines Henkels. Das Gefäß wird mit Wasser gefüllt. Bläst man anschließend in das Pfeifenstück, werden Töne erzeugt, die wie Vogelgezwitscher klingen. Mit ein wenig Übung kann man die entstehenden Töne durch verschiedene Zungenstellungen und Kontrolle in der Luftzufuhr variieren. Im Programm „Engel oder Teufel“ der Götz Alsmann Band, spielen Markus Paßlick und die Ochtruper Nachtigall eine wichtige Rolle. Markus wurde das Instrument quasi in die Wiege gelegt, denn seine Eltern stammen gebürtig aus Ochtrup. Er hat die Ochtruper Nachtigall bereits auf zwei CDs der Götz Alsmann Band zum Einsatz gebracht: 1991 bei den Aufnahmen zu „Hot love“ („Götz Asmann, For Collectors 1982-1991“) und und kaum 18 Jahre später bei „Sing Nachtigall, sing“ auf der CD „Engel oder Teufel“.

Quica

Markus‘ Instrumente

Die Quica oder Cuica stammt aus Brasilien und ist wohl eines der interessantesten Samba-Instrumente. In der Kultur des brasilianischen Straßenkarnevals reagieren die Tänzerinnen besonders auf die rhythmischen Strukturen, die auf der Quica gespielt werden. Markus konnte dies erleben, als er Ende der 80er hin und wieder mit der Samba Batucada-Truppe „Die Pinguine“ als Quica-Spieler auf Münsteraner Festivitäten auftrat. Die Quica ist eine Reibetrommel, eine Mischung aus Trommel und rhythmischem Melodieinstrument. Sie besteht aus einem Zylinder (meist aus Metall) mit einseitiger Bespannung aus einem Naturfell. In das Fell ist ein Holzstab (meist aus Bambus) eingearbeitet, der ins Innere der Trommel ragt. Dieser Stab wird mit einem feuchten Tuch gerieben, wodurch das Fell zum Schwingen gebracht wird. Die Tonhöhe wird durch die Geschwindigkeit und den Druck beim Reiben, sowie mit der anderen Hand durch das Dämpfen des Fells von außen variiert. Die Klangfülle reicht von dunklen schnarrenden bis hin zu hellen quietschenden Tönen, die dem Instrument seinen Namen gaben. In Nordeuropa gab es ein ähnliches Instrument, den so genannten Brummtopf.

Triangel

Markus‘ Instrumente

Eine Triangel hatte wohl schon jeder einmal in der Hand, aber ist sie wirklich nur ein (Orff-) Kindergarteninstrument? Auf keinen Fall, wenn Markus sie zum Klingen bringt! Eine Triangel ist ein selbstklingendes Schlaginstrument. Die ersten Belege über dieses Instrument stammen aus dem 14. Jahrhundert aus Italien. Eine Triangel besteht aus einem runden Stahlstab, der zu einem gleichschenkligen Dreieck gebogen wurde. Eine untere Ecke ist offen. Im oberen Winkel ist eine Schlaufe befestigt. Damit wird die Triangel entweder vom Spieler selbst oder von einem Ständer gehalten. Angeschlagen wird sie mit einem Stahlstab, dem Triangelschlägel. Die Anschlagstelle bestimmt dabei Lautstärke und Klang. Hält der Spieler die Triangel in der Hand, kann er die Schwingung mit der Hand dämpfen und so ebenfalls den Klang beeinflussen.

Berimbau

Markus‘ Instrumente

Der Berimbau (oder Berimbao) ist ein Musikbogen. Er stammt ursprünglich aus dem Süden Afrikas. Mit den Sklaven gelangte er nach Brasilien und ist dort das wichtigste Instrument der Capoeira, einem brasilianischen Kampftanz. Der Berimbau besteht aus einem gebogenen Holzstock an dessen unterem Ende ein ausgehöhlter Kürbis als Resonanzkörper angebracht ist. An den Enden des Stocks wird ein Draht befestigt, der als Saite dient. Die Spannung des Drahtes, die Größe des Kürbis‘ und die Stärke des Holzstocks bestimmen den Klang des Instruments. Gespielt wird der Berimbau indem mit einem Holzstab (Baqueta) gegen die Saite geschlagen wird. Die Tonhöhe wird mit einem Stein oder einer Münze verändert, die gegen den Draht gepresst werden. Weitere Soundeffekte werden mit einer aus Bast geflochtenen und mit Kiesel oder Samen gefüllten Rassel, der Caxixi, erzielt.

Cajon

Markus‘ Instrumente

Die erste Cajon (sprich „Kachon“, span. Kiste) war eine Transportkiste. Sie wurde als Rhythmusinstrument von südamerikanischen Skalven verwendet. Auch die heute gebräuchliche Cajon ist im Grunde eine Holzkiste. Auf der Rückseite ist sie jedoch mit einem Resonanzloch versehen, welches eine ähnliche Funktion hat, wie das Schallloch einer Bassreflexbox. Im Inneren der Cajon sind an der dünneren Frontseite Scharrsaiten oder -teppiche angebracht, mitunter auch zusätzlich noch Rasseln oder Glöckchen. Dadurch entsteht beim Spielen ein schnarrender Klangteppich wie bei der Snare-Drum eines Schlagzeugs. Die Schnarrsaiten können mehr oder weniger stark gespannt werden, wodurch der Sound variiert wird. Gespielt wird sitzend auf der Cajon, während mit den Händen auf der Schlagfläche getrommelt wird. Der obere Bereich der Schlagfläche klingt nach einer knackigen Snare. Durch das Schlagen mit der flachen Hand auf den mittleren Bereich der Schlagfläche wird ein Bassdrumsound erzeugt. Schlägt man auf die Seitenteile der Cajon, ergeben sich typische Congasounds. Durch diese vielen Soundmöglichkeiten, kann die Cajon ein ganzes Schlagzeug ersetzen.

Hang

Markus‘ Instrumente

Das Hang ist die neueste Errungenschaft von Markus. Sein Kommentar dazu: „Ein bisschen esoterisch, aber sehr meditativ und klingt wunderschön“. Das Hang wurde von Felix Rohner und Sabina Schärer (Firma PANArt, Bern) entwickelt. Es hat seine Wurzeln bei den Steeldrums aus Trinidad. Das Hang besteht aus zwei zusammengefügten Schalen aus Stahlblech und ähnelt damit einem UFO. Die obere Seite wird vom „Ding“ bestimmt. Das ist der in der Mitte liegende Kuppelton. Um ihn sind sieben oder acht harmonisch gestimmte Tonfelder angeordnet. In der Mitte der unteren Seite befindet sich die „Gu“ genannte Resonanzöffnung. Gespielt wird das Hang mit den Fingern und den Händen. Die Gu-Seite kann wie die Udu (siehe Folge 1) gespielt werden oder wird für die Modulation der Tonhöhe der Ding-Seite benutzt.

Congas

Markus‘ Instrumente

Die Conga, stark verwandt mit der Bongotrommel, ist eine ca. 90 cm hohe Trommel, die in der Mitte bauchig ist, sich nach oben und untern verjüngt und mit einer Tierhaut bespannt ist. Der Durchmesser variiert. Die Conga stammt ursprünglich aus Afrika. In den westafrikanischen Kulturen besaßen die Congas religiöse Bedeutung. Es wurden drei heilige Trommeln bestimmten Göttern geweiht und zu besonderen Anlässen gespielt. Ein kompletter Congasatz besteht auch heute noch aus drei Trommeln mit verschiedenen Durchmessern und dadurch unterschiedlichen Tonhöhen. Im Einzelnen sind das Quinto (10″), Conga (11″) und Tumbadora (12″). Durch die Verschleppung afrikanischer Sklaven nach Amerika, fanden die Congas besonders in Lateinamerika ihre Verbreitung. Die Conga-Trommeln werden mit der Hand in verschiedenen Schlagtechniken gespielt. Die vier Grundschläge sind Open, Bass, Slap und Muffled. Für den Bass liegt die Hand flach in der Mitte des Fells. Für die anderen Schlagtechniken liegt die Hand am Übergang der Handfläche zu den Fingern auf dem Rand der Conga. Markus spielt live übrigens die Größen Quinto (11″) und Conga (11,3/4″). Im Studio dazu gerne noch die Tumbadora (12,1/2″).

Bongos

Markus‘ Instrumente

Bongos sind aus Kuba stammende, zwei miteinander verbundene Einfelltrommeln. Das heißt, sie sind auf einer Seite mit Fell (meist Kalbshaut) bespannt, auf der anderen Seite offen. Der Korpus ist zylindrisch oder konisch. Beide Trommeln haben die gleiche Höhe, jedoch unterschiedliche Durchmesser. Die größere Bongo wird „hembra“ (span. Weibchen), die kleinere „macho“ (span. Männchen) genannt. Die Bongo-Trommeln sind meist im Abstand von drei Ganztönen (Tritonus) gestimmt und werden üblicherweise mit den Fingern gespielt. Gelgentlich werden auch leichte Schlagzeugstöcke verwendet. Mit den Bongos werden in der Regel die Soli gespielt, da sie sehr hoch gestimmt sind. Die Begleitung erfolgt durch die Congas. Und die werden das nächste Thema sein…

Udu

Markus‘ Instrumente

Udus sind Drums aus gebranntem Ton. Die Udu-Trommel, auch bekannt als Abang oder Kimkim kommt ursprünglich aus Nigeria. In der Landessprache bedeutet Udu „Krug“. Als die Stammesangehörigen der Ibo und der Hausa den wundersamen Sound dieser Tonkrüge mit den zwei Öffnungen endeckten, glaubten Sie, die Stimmen der Vorfahren zu hören. Man spielt die Udu-Trommeln, indem man rhythmisch mit der Handfläche das seitliche Tonloch druckvoll verschließt. Der tiefe Basston, der dadurch entsteht erinnert an den tiefen Klang der indischen Tabla. Mit den Fingern angeschlagen entsteht ein hoher, fast klickender Sound.